Translation Warum hatten die „Hobbit”-Menschen der indonesischen Insel Flores so kleine Gehirne? Waren diese Frühmenschen krank oder lässt sich dies allein mit ihrem Zwergenwuchs erklären? Einen neuen Beitrag zu dieser seit Jahren diskutierten Streitfrage liefert nun ein japanisches Forscherteam im Fachmagzin “Proceedings of the Royal Society B”. Demnach war das Gehirn dieser vor rund 12.000 Jahren lebenden “Hobbits” doch nicht so klein wie bisher angenommen. Der urzeitliche Zwergmensch könnte daher durchaus das Ergebnis einer klassischen Inselverzwergung sein – auch wenn ein paar Fragen offen bleiben. .. Kleine Statur und Mini-Gehirn als Missbildung? Zunächst hatten beispielsweise viele Forscher angenommen, dass die …
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Australopithecus lebte noch teilweise auf Bäumen
Translation Obwohl sie schon aufrecht gehen konnten, hielten sich unsere frühen Vorfahren noch häufig in den Bäumen auf. Darauf deuten die Schulterblätter des vor 3,3 Millionen Jahren lebenden Vormenschen Australopithecus afarensis hin. Sie seien in Form und Ausrichtung noch relativ affenähnlich und an eine Lebensweise auf Bäumen angepasst. Demnach habe der Mensch in seiner Entwicklung das Klettern länger beibehalten als bisher angenommen, berichten US-amerikanische Forscher im Fachmagazin “Science”. Gut erhaltene Schulterknochen sind selten Die Frage, ob der Vormensch Australopithecus afarensis strikter Zweibeiner war oder auch noch auf Bäumen herumkletterte, wird seit 30 Jahren heftig debattiert. Ein Grund dafür seien fehlende …
Unbekannte Vormenschenart in Ostafrika entdeckt
Translation3,4 Millionen Jahre alte Fußknochen stammen aus der gleichen Zeit wie der Australopithecus Forscher haben in Äthiopien das Fußskelett einer bisher unbekannten Vormenschenart entdeckt. Die 3,4 Millionen Jahre alten Knochen unterscheiden sich deutlich von denen des zeitgleich lebenden Vormenschen Australopithecus afarensis. Der Fuß sei affenähnlicher und weniger stark an den aufrechten Gang angepasst, berichten die Forscher im Fachmagazin “Nature”. “Dieses Fußfossil ist der erste starke Beweis dafür, dass vor drei bis vier Millionen Jahren in Afrika mehrere verschiedene Typen von Vormenschen nebeneinander existierten”, schreiben Yohannes Haile-Selassie vom Cleveland Museum of Natural History und seine Kollegen. Quelle: scinexx | Unbekannte Vormenschenart …
„Australopithecus sediba“ :Neue Urmenschenart
Translation1,9 Millionen Jahre altes Bindeglied zwischen den Gattungen Australopithecus und Homo In Südafrika haben Wissenschaftler eine neue Hominidenart entdeckt, die ein Bindeglied zwischen dem Australopithecus und den ersten Homo-Menschenformen sein könnte. Die rund 1,9 Millionen Jahre alten Fossilien zeigen Merkmale beider Gattungen. Die „Australopithecus sediba“ getaufte Übergangsform, die jetzt in „Science“ vorgestellt wird, liefert neue Erkenntnisse für den Stammbaum des Menschen. Quelle: scinexx Filme zum Thema:
Möglicher Urvater des Menschen: Australopithecus sediba

TranslationForscher identifizieren möglichen Urvater des Menschen 1,98 Millionen Jahre alter Australopithecus sediba hat moderne Merkmale an Gehirn und Händen Der vor 1,98 Millionen Jahren in Südafrika lebende Vormensch Australopithecus sediba könnte möglicherweise der Vorfahre aller Menschen der Gattung „Homo“ gewesen sein. Darauf deuten gleich fünf jetzt im Fachmagazin „Science“ veröffentlichte Studien hin. Ein internationales Forscherteam hatte dafür Schädel und Skelett des Australopithecus sediba einer umfassenden Untersuchung unterzogen. Ihre Ergebnisse liefern Indizien dafür, dass Australopithecus sediba bereits weitaus moderner war als die etwa zur gleichen Zeit lebenden Vormenschen Homo habilis und Homo rudolfensis. Quelle: scinexx Literaturempfehlung: