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Australien: Inder als steinzeitliche Einwanderer

TranslationAustraliens Ureinwohner entwickelten sich weniger isoliert als bisher gedacht: Statt zehntausende von Jahren ohne Kontakt zur Außenwelt zu leben, erhielten sie vor rund 3.200 Jahren Besuch – aus Indien. Das hat ein internationales Forscherteam anhand von Genanalysen herausgefunden. Die indischen Einwanderer hinterließen nicht nur ihre Spuren in den Genen der Aborigines, ihre Präsenz erklärt auch, warum sich damals die Kultur der Ureinwohner deutlich wandelte, wie die Forscher im Fachmagazin “Proceedings of the National Academy of Sciences” berichten. Die Geschichte der Ureinwohner Australiens reicht gut 45.000 Jahre zurück. Damals wanderten ihre Vorfahren aus Afrika über Asien in das heutige Gebiet Indonesiens …

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Älteste Elfenbeinwerkstatt der Welt entdeckt

TranslationIn Sachsen-Anhalt haben Archäologen eine 35.000 Jahre alte Elfenbeinwerkstatt entdeckt. In verschiedenen Bereichen fanden sie angefangene Schnitzereien aus Mammutstoßzähnen und Perlen, sowie Abfälle, die bei der Bearbeitung des Rohmaterials anfielen. Diese Werkstatt sei der bislang älteste Nachweis räumlich klar voneinander abgegrenzter Arbeitsbereiche unserer Vorfahren, berichten die Forscher. Er lasse auf eine regelrechte Werkstatt zur Verarbeitung von Mammutelfenbein schließen. Auf dem mindestens 35.000 Jahre alten Fundplatz Breitenbach in der Nähe von Zeitz in Sachsen-Anhalt graben Archäologen sei 2009 im Rahmen eines internationalen Kooperationsprojektes. Die Siedlung bei Breitenbach ist mit einer Ausdehnung von mindestens 6.000 bis vielleicht sogar 20.000 Quadratmetern die mit …

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Frühmenschen jagten schon vor 40.000 Jahren mit Pfeil und Bogen

TranslationModerne Jäger-und-Sammler-Kultur begann in Afrika früher als gedacht Die Jäger und Sammler Südafrikas lebten schon vor 40.000 Jahren so wie noch heute: Sie jagten mit Pfeil und Bogen, nutzen Bienenwachs als Klebstoff und vergifteten ihre Pfeile mit einem Sud aus den Samen des Rizinusbaums. Das zeigen Fundstücke aus der Border Cave, einer Höhle in den Lebombo-Bergen an der Grenze zwischen Südafrika und Swasiland. Sie belegen, dass fortgeschrittene Jäger-und-Sammler-Kulturen in Südafrika schon 20.000 Jahre früher existierten als bislang angenommen. Der Übergang zur Jungsteinzeit erfolgte damit in dieser Region etwa zeitgleich mit dem in Europa. Dort habe diese Ära begonnen, als der …

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Weltweit älteste Höhlenmalerei entdeckt: Rentierjäger ritzten vor 37.000 Jahre Figuren in die Wände einer Höhle in Südfrankreich

TranslationRentierjäger ritzten vor 37.000 Jahre Figuren in die Wände einer Höhle in Südfrankreich Forscher haben in einer Höhle in Südfrankreich die bisher ältesten Wandgemälde unserer Vorfahren entdeckt. In der eingestürzten Höhle Abri Castanet fanden sie 37.000 Jahre alte Gravuren und ockerfarbene Zeichnungen von Tieren und geometrischen Formen. Diese Höhlenzeichnungen sind noch einige tausend Jahre älter als die Wandbilder der rund 400 Kilometer östlich liegenden Grotte von Chauvet, die bisher als ältestes Zeugnis steinzeitlicher Kunst galten. Der Fund liefere einen weiteren Beleg dafür, dass Kunst schon in der frühen Jungsteinzeit im Alltag der Menschen eine Rolle spielten, berichten die Wissenschaftler im …

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Erste Bauern Nordeuropas stammten aus dem Mittelmeerraum

TranslationSteinzeitliche Jäger und erste Landwirte waren genetisch sehr verschieden Steinzeitliche Bauern aus dem Mittelmeerraum wanderten vor mehr als 5.000 Jahren bis nach Schweden und brachten damit die Landwirtschaft in den Norden Europas. Das zeigt der genetische Vergleich von vier in Schweden gefundenen Menschenskeletten aus jener Zeit. Das Erbgut der drei untersuchten Jäger und Sammler unterschied sich deutlich von dem eines steinzeitlichen Bauern, der zur gleichen Zeit in der gleichen Region lebte. Der Bauer sei genetisch heutigen Südeuropäern, vor allem den Zyprioten am ähnlichsten, die Jäger und Sammler dagegen einigen heute lebenden Nordeuropäern, berichten die Forscher im Fachmagazin “Science”. “Es ist …

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Neue Steinzeitmenschen in China entdeckt

TranslationFossilien zeigen ungewöhnliche Mischung aus primitiven und modernen Merkmalen In China haben Forscher Überreste eines völlig neuen Typ von Steinzeitmenschen entdeckt. Die 14.500 bis 11.500 Jahre alten Schädel und Kieferknochen zeigen eine ungewöhnliche Mischung aus primitiven und modernen Merkmalen. Damit gehören sie zu den jüngsten nicht eindeutig modernen Vormenschen, die bisher auf dem asiatischen Festland gefunden wurden, wie die Wissenschaftler im Fachmagazin „PloS ONE“ berichten. Quelle: scinexx | Neue Steinzeitmenschen in China entdeckt: Fossilien zeigen ungewöhnliche Mischung aus primitiven und modernen Merkmalen  Mehr zum Thema: http://www.newscientist.com/article/dn21586-chinese-human-fossils-unlike-any-known-species.html?DCMP=OTC-rss&nsref=human-evolution