TranslationViele alleinerziehende Mütter oder Väter machen sich Gedanken, ob es ihrem Kind womöglich an etwas fehlt, weil es keine zweite Bezugsperson hat. Kanadische Forscher haben diese Frage jetzt an Mäusen untersucht – und dabei tatsächlich Unterschiede gefunden. Bei Mäusekindern, die nur mit der Mutter aufwuchsen, produzierte das Gehirn in bestimmten Bereichen später weniger neue Gehirnzellen und sie verhielten sich auch in Verhaltenstests anders. Diejenigen, die zwei Eltern hatten – egal, ob Vater und Mutter oder Mutter und Co-Mutter – schienen dagegen von der intensiveren Betreuung zu profitieren – die männlichen Jungen allerdings auf andere Weise als die weiblichen, berichten die …
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Heimkinder haben weniger graue Zellen

TranslationDefizite in den ersten Lebensmonaten hinterlassen Spuren im Gehirn Wenn Kinder ihre ersten Lebensmonate und -jahre im Heim verbringen, verändert dies ihr Gehirn nachhaltig: Ihre Hirnrinde ist dünner und auch bestimmte elektrische Signale im Gehirn sind dauerhaft geschwächt. Das haben US-amerikanische Forscher bei rumänischen Heimkindern festgestellt. Ihre Studie zeigt aber auch, dass das Gehirn einige Defizite wieder wettmachen kann: Kamen die Heimkinder bereits als Zweijährige oder früher zu Pflegeeltern, holten einige Hirnbereiche ihr Wachstum nach. Dazu gehörten der Balken, der beide Hirnteile verbindet und die weiße Materie – der Bereich des Gehirns, in dem Nervenfasern für die schnelle Weiterleitung von …
Schmerzen verändern den Blick: Wahrnehmung von Bewegungen anderer verändert sich durch das Schmerzgedächtnis
TranslationMenschen mit chronischen Rücken- oder Schulterschmerzen sehen ihre Umwelt mit anderen Augen als Gesunde: Sie beurteilen Bewegungen anderer und auch die Belastungen, die dabei entstehen, anders, wenn es um einen bei ihnen selbst betroffenen Körperteil geht. Das zeigt eine im Fachjournal “Pain” veröffentlichte Studie von Forschern aus Münster und Jena. Demnach wirken sich chronische Schmerzen nicht nur auf die Körper der betroffenen Patienten aus, sie beeinflussen auch Netzwerke im Gehirn, mit denen wir Bewegungen anderer wahrnehmen. Quelle: scinexx
Handystrahlung löst ADHS-ähnliche Symptome aus
TranslationStrahlenbelastung im Mutterleib führt zu Gehirn- und Verhaltensänderungen Handystrahlung könnte die Gehirnentwicklung von Ungeborenen im Mutterleib stören. Hinweise darauf haben Forscher in Experimenten mit Mäusen gefunden. Setzten sie trächtige Mäuseweibchen der elektromagnetischen Strahlung eines Mobiltelefons aus, entwickelten deren Jungen später Verhaltensstörungen. Diese hätten denen von menschlichen Kindern mit der Aufmerksamkeitsstörung ADHS geglichen. Die im Mutterleib der Strahlung ausgesetzten Mäuse seien hyperaktiv, weniger ängstlich und hätten Gedächtnisprobleme gezeigt, berichten die Forscher im Fachjournal „Scientific Reports“. Quelle: scinexx | Handystrahlung löst ADHS-ähnliche Symptome aus: Strahlenbelastung im Mutterleib führt zu Gehirn- und Verhaltensänderungen Video:
Augenbewegungen erlauben Einblicke in frühkindliche Entwicklung
TranslationSäuglinge können viel früher gezielt handeln, als dies die Entwicklungspsychologen bisher dachten: Schon im Alter von sechs Monaten ist das Gehirn von Babys weit genug entwickelt, damit diese durch Blickbewegungen zielgerichtete Handlungen durchführen können. Sie können per Blick gezielt ein Tierbild auf einem Bildschirm aufrufen. Die Forschungsergebnisse wurden jetzt in der Online-Fachzeitschrift “Public Library of Science One” (PLoS One) veröffentlicht. Quelle: scinexx | Babys können früh gezielt handeln: Augenbewegungen erlauben Einblicke in frühkindliche Entwicklung