TranslationDie DNS der 15 Zentimeter großen Mumie weicht nicht signifikant von der normaler Menschen ab 2003 [1] wurde in der chilenischen Atacamawüste eine Mumie gefunden, die stark an die Darstellungen von Aliens erinnert, wie sie seit den späten 1970er Jahren das Bild von Außerirdischen in der populären Kultur bestimmen. Ein Team um den Stanford-Genetiker Gary Nolan [2] hat die Mumie nun genau untersucht und herausgefunden [3], dass sie vor ihrem Ableben kein Außerirdischer, sondern ein Mensch war. Allerdings einer mit vielen Missbildungen wie einen im Verhältnis zum Rest des Körpers stark überdimensionierten Kopf, der eine deutlich ovalere Form aufweist als …
Bizarre 6-Inch Skeleton Shown to Be Human

TranslationAlien? Subhuman primate? Deformed child? Mummified fetus? The Internet is buzzing over the nature of “Ata,” a bizarre 6-inch-long skeleton featured in a new documentary on UFOs. A Stanford University scientist who boldly entered the fray has now put to rest doubts about what species Ata belongs to. But the mystery is not over. The story began 10 years ago, when the diminutive remains were reportedly found in a pouch in a ghost town in the Atacama Desert of Chile. Ata ended up in a private collection in Barcelona; producers of the film Sirius latched onto the bizarre mummy as …
Auslöse-Gen für Migräne entdeckt
Translation Forscher haben erstmals ein Gen entdeckt, das bei Mutation Migräne auslöst. Bisher war zwar bekannt, dass die anfallsartig wiederkehrenden Kopfschmerzen und ihre Begleitsymptome in Familien gehäuft auftreten und daher eine genetische Komponente besitzen müssen. Dingfest gemacht hat man eines der Auslösergene aber erst jetzt durch gezielte Suche bei zwei betroffenen Familien. Das neu entdeckte Gen könnte dazu beitragen, die Ursachen und Abläufe bei der Migräne besser zu verstehen und möglicherweise auch helfen, bessere Therapien zu entwickeln, wie die US-Forscher im Fachmagazin Science Translational Medicine” berichten. Zehn bis 20 Prozent aller Menschen leiden an einer Migräne. Bei den meisten von …
Zwei Eltern sind besser als einer
TranslationViele alleinerziehende Mütter oder Väter machen sich Gedanken, ob es ihrem Kind womöglich an etwas fehlt, weil es keine zweite Bezugsperson hat. Kanadische Forscher haben diese Frage jetzt an Mäusen untersucht – und dabei tatsächlich Unterschiede gefunden. Bei Mäusekindern, die nur mit der Mutter aufwuchsen, produzierte das Gehirn in bestimmten Bereichen später weniger neue Gehirnzellen und sie verhielten sich auch in Verhaltenstests anders. Diejenigen, die zwei Eltern hatten – egal, ob Vater und Mutter oder Mutter und Co-Mutter – schienen dagegen von der intensiveren Betreuung zu profitieren – die männlichen Jungen allerdings auf andere Weise als die weiblichen, berichten die …
Pedophiles identified accurately with implicit association tasks
TranslationA combination of two tasks for implied sexual associations has distinguished — with more than 90 per cent certainty — a group of paedophilic men from a group of men with a sexual preference for adult women. In the long term this could lead to a diagnostic test, for example for men who have applied to work with children. Psychologists at Radboud University Nijmegen have published their findings in the journal Archives of Sexual Behavior (online on April 24th). This study was the first to work with paedophilic men who were not imprisoned or confined for involuntary psychiatric treatment …
“Hobbit” hatte mehr im Kopf als gedacht
Translation Warum hatten die „Hobbit”-Menschen der indonesischen Insel Flores so kleine Gehirne? Waren diese Frühmenschen krank oder lässt sich dies allein mit ihrem Zwergenwuchs erklären? Einen neuen Beitrag zu dieser seit Jahren diskutierten Streitfrage liefert nun ein japanisches Forscherteam im Fachmagzin “Proceedings of the Royal Society B”. Demnach war das Gehirn dieser vor rund 12.000 Jahren lebenden “Hobbits” doch nicht so klein wie bisher angenommen. Der urzeitliche Zwergmensch könnte daher durchaus das Ergebnis einer klassischen Inselverzwergung sein – auch wenn ein paar Fragen offen bleiben. .. Kleine Statur und Mini-Gehirn als Missbildung? Zunächst hatten beispielsweise viele Forscher angenommen, dass die …
Humans may have reached the Americas 22,000 years ago
Translation Humans lived in South America at the height of the last ice age, thousands of years earlier than we thought, according to a controversial study. A team claims to have found 22,000-year-old stone tools at a site in Brazil, though other archaeologists are disputing the claim.Christelle Lahaye of Michel de Montaigne Bordeaux 3 University in France and colleagues excavated a rock shelter in north-east Brazil and found 113 stone tools.The team dated the sediments in which the tools were buried using a technique that determines when the sediments were last exposed to light. Some tools were buried 22,000 years …
Our closest ape-like ancestor went back to the trees
TranslationOur closest non-human ancestor lived in South Africa. That’s the conclusion of a battery of studies carried out on two strange skeletons discovered near Johannesburg in 2008. They represent a likely stepping stone between the ape-like australopiths and the first members of our own genus. The origins of the species remain surprisingly obscure. But the two skeletons, unusually, suggest our ancestor may have climbed back up into the trees – after having evolved to walk on the ground. It was around 2 million years ago that the first humans evolved from smaller-brained australopiths. The precise species that gave rise to …
Sieht Deutschland bald alt aus?

Translation Im Jahr 2060 wird bereits jeder Dritte in Deutschland mehr als 65 Jahre alt sein. Gleichzeitig werden immer weniger Kinder geboren. Schon heute sind erste Auswirkungen dieses demografischen Wandels zu spüren. Was das für unser Leben in Zukunft bedeutet und welche Strategien dabei helfen können, daran forschen Wissenschaftler mit Hochdruck. Am Max-Planck-Institut für demografische Forschung in Rostock analysieren die Demografen vergangene und gegenwärtige Trends, um daraus die zukünftige Entwicklung abzuleiten. Schon jetzt haben sie recht klare Vorstellungen davon, was sich ändern wird – und auch, was sich schon heute ändern sollte, um eine verträgliche Zukunft für alle zu gestalten. …
Demografischer Wandel verändert Vorstellung von Wohlstand
TranslationAm Montag verabschiedet die Enquete-Kommission des Deutschen Bundestags „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ ihren Abschlussbericht. Das 34-köpfige Gremium, zur einen Hälfte mit Wissenschaftlern, zur anderen mit Bundestagsabgeordneten besetzt, ist 2010 eingesetzt worden. Ein wesentlicher Auftrag der Kommission war der Entwurf eines neuen Wohlstandsindikators. Dieser soll den Fortschritt im Land über das Bruttoinlandsprodukt (BIP) hinaus messen. Faktoren wie Bildung, Umweltaspekte und Lebensqualität sollen dadurch mehr Gewicht erlangen. Auch das Berlin-Institut hat in seinem Discussion Paper „Alt aber glücklich“ darauf hingewiesen, dass das BIP als alleiniger Wohlstandsindikator zu kurz greift. Denn das BIP, so der Berliner Thinktank, bilde weder ab, ob der Wohlstand im …
Disput um Schöpfungslehre im Biologieunterricht
TranslationScharfe Kritik am Verband Evangelischer Bekenntnisschulen (VEBS) hat der Weltanschauungsbeauftragte der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, Hansjörg Hemminger (Stuttgart), geübt. Er wirft dem Verband vor, sich auf den Kreationismus festgelegt zu haben. Der VEBS habe im November 2012 eine dreiseitige Empfehlung an seine Mitgliedsschulen veröffentlicht, sich im Religions- und Naturwissenschaftsunterricht an der Position der Studiengemeinschaft „Wort und Wissen“ zu orientieren, schreibt Hemminger im Materialdienst der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (Berlin). Seine Folgerung: „Damit legt sich der VEBS, anders als die evangelikale Bewegung mit ihrer inneren Vielfalt, auf die Theologie und Wissenschaftskritik des US-Fundamentalismus fest.“ Hemminger zufolge werden Kreationisten „mit Recht als …
Der Australopithecus sediba war ein direkter Vorfahre früher Menschengattungen
TranslationZwei Millionen Jahre ist er alt. Der Australopithecus sediba, dessen Gebeine 2008 nahe Johannesburg entdeckt wurden, scheint ein Bindeglied zwischen eher affenartigen Vorfahren und frühen Menschen – den Homininen zu sein. Das zeigen die detaillierten Skelettuntersuchungen eines internationalen Forscherteams. Wie die Paläontologen im Fachmagazin “Science” berichten, konnte Sediba zwar laufen, geschickter war er aber noch im Klettern und Hangeln, so die Forscher. Das Besondere an dem Skelett-Fund sei zudem, dass er eine wahre Mischform zwischen primitiven Merkmalen und solchen des modernen Menschen aufweist. Vor vier Jahren machten Paläontologen in Malapa, nahe Johannesburg, einen fossilen Fund, der sich nach eingehenden Untersuchungen …
Massenhafte Abtreibung von Mädchen
TranslationEin junger indischer Medizinstudent tritt Anfang der 1970er Jahre den praktischen Teil seines Studiums an – und das Erste, was ihm an der Tür des Kreißsaals begegnet, ist eine Katze, die mit einem blutbeschmierten menschlichen Fötus im Maul hinausläuft und im Begriff ist, ihn aufzufressen. Auf die vorsichtige Frage nach dem Warum erhält der Jungmediziner die Antwort – kühl und in sachlichem Ton: “Weil es ein Mädchen war.”Das ist die einzige wirklich blutrünstige Geschichte in diesem Buch. Im Übrigen bemüht sich die amerikanische Wissenschaftsjournalistin Mara Hvistendahl nach Kräften, das ohnehin heftig umstrittene Thema Abtreibung nicht noch zusätzlich emotional aufzuladen. Gleichwohl …
Genom heutiger Pferde zeigt Spuren menschlicher Zuchtstrategien
TranslationUnsere heutigen Pferde gehen auf nur sechs Stammväter zurück. Das haben Wiener Forscher festgestellt, als sie das Erbgut von 600 Hengsten verschiedener Pferderassen verglichen. Das nur über die mütterliche Linie weitergebenen Erbgut der Pferde ist dagegen sehr variantenreich, es gab demnach viele Stammütter der heutigen Pferderassen. Wie die Forscher im Fachmagazin “PloS ONE” berichten, zeigt dies den prägenden Einfluss der Zucht durch den Menschen. Bei Säugetieren legt die Zusammensetzung bestimmter Gene in der Regel das Geschlecht fest: Weibchen haben zwei X-Chromosomen, Männchen ein X- und ein Y-Chromosom. Die Y-Chromosomen werden nur von Vätern an ihre Söhne weitergegeben. Deshalb bilden diese …